Jun 292012
 

Laut Wikipedia sind Leuchtmittel: „alle elektrischen Bauteile und elektrischen Verbraucher, die dazu dienen, Licht zu erzeugen sowie alle Gegenstände, die durch chemische oder physikalische Vorgänge Licht erzeugen.“ Diese finden natürlich auch im Garten Verwendung. Da die meisten Gartenleuchten ohne Leuchtmittel geliefert werden, es aber eine fast unüberschaubar große Zahl an verschiedenen Arten gibt, gehen wir an dieser Stelle auf die wichtigsten Leuchtmittel ein. Daraus ergibt sich eine kleine Übersicht der am häufigsten verwendeten Leuchtmittel.

Auslaufmodell Glühlampe

Die Glühlampe ist ein Auslaufmodell und die EU hat entschieden, dass diese Art des Leuchtmittels nicht mehr produziert werden darf. Durch ihren großen Nachteil, dass sie mehr Wärme als Licht produzierte, war sie umwelttechnisch nicht mehr tragbar. Zwar finden sich in fast allen Gärten noch Überbleibsel dieser alten Technik, doch neue Modelle werden nicht mehr vertrieben.

Halogenlampen für die Gartenbeleuchtung

Im Gegensatz zu herkömmlichen Lampen besitzen die Halogenlampen einen höheren Lichtstrom. Dadurch ist die Lichtausbeute bei gleicher Wattanzahl um etwa ein Drittel höher als bei den herkömmlichen Lampen. Neben diesem effektiveren Energieeinsatz sticht die Halogenlampe durch ihre verbesserte Lebensdauer hervor. Sie leuchtet und strahlt bis zu vier Mal länger als herkömmliche Lampen. Um Halogenlampen auch im Einsatz beobachten zu können, empfiehlt es sich für Einsteiger, aber auch für Profis das angebotenen Stecksysteme zu testen. Diese sind sowohl an Land, als auch unter Wasser im Handumdrehen einsatzbereit.

LED Gartenleuchten gehört die Zukunft

LED bedeutet ausgeschrieben light emitting diode und ist schon länger bekannt. So richtig zur Serienreife kam diese Technik erst in den letzten Jahren, weshalb man sie nun auch im Bereich der Gartenleuchten einsetzt. Ihre Vorteile überwiegen, denn sie sind klein, robust, leicht und leuchten in vielen verschiedenen Farben. Darüber hinaus produzieren sie kaum Wärme, was auf der einen Seite effizient ist und auf der anderen Seite Pflanzen schont, die ausgeleuchtet werden sollen. Dank Niedervolttechnik sind die LED Gartenlampen auch gefahrlos im Wasser einzusetzen.

Hinzu kommt, dass die LED eine die längste Haltbarkeit aller Leuchtmittel aufweisen und die Gefahr eines Komplettausfalls besteht quasi gar nicht, da eine Lampe immer aus mehreren Dioden besteht. Der einzige kleine Nachteil gegenüber Halogenlampen ist ihre geringe Leuchtstärke. Diese ist um ca. 20% kleiner, weshalb man genau überlegen sollte, welche Aufgabe die LED Gartenlampen übernehmen sollen. Zwar kann man im Falle eines Defektes keine einzelnen Dioden tauschen, aber bei einer erwarteten Lebensdauer von ca. 50.000 Stunden sollte dieser Nachteil schnell kompensiert sein.

Moderne Lichtfaseroptik in Pools und Teichen

Die neueste Technik kostet leider immer etwas mehr, dafür sind die Effekte einfach atemberaubend. Optimal ist diese Technik für Pools oder Schwimmteiche geeignet, hier kann sie ihre ganze Funktionalität ausspielen. Natürlich wird keine Elektrizität ins Wasser geleitet. Ein Projektor erzeugt verschiedenfarbige Lichtstrahlen und projiziert diese in die Polymerfasern. Das Licht wird dann entlang der Fasern oder auch am Ende der Glasoptik abgegeben. Der hohe Preis lässt sich auf die hohen Materialkosten zurückführen. Es werden nur die besten und hochwertigsten Lichtleitfasern eingesetzt. Diese Technik ist effektiver und langlebiger als Halogen.

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