Aug 202012
 

Erhebliche Mühe wird oftmals bei der Gartenbeleuchtung in die Erstellung der Infrastruktur, also der Energieversorgung, gesteckt. Das kostet nicht nur Zeit und Geld, sondern verursacht einen erheblichen Arbeitsaufwand. Hobbygärtner scheuen vor allem aus diesem Grund die Erstellung einer großen Gartenbeleuchtung. Dabei gibt es am Markt bereits Lösungen, die erheblich weniger Aufwand verursachen und einfach zu montieren sind. Das sind konfektionierte Leitungssysteme, die einfach per Steckerverbindung miteinander verbunden werden. Um auch überirdisch verlegt werden zu können besitzen sie die Schutzart IP 67, die vor Defekten durch Wassereintritt und ähnliches schützt.

Einfache Handhabung steht im Vordergrund

Der Einsatz von steckfertigen Systemen im Bereich der Gartenbeleuchtung bietet viel Vorteile. Vor allem die einfache Montage des Systems ist herausragend, so werden beide Enden einfach durch Zusammenstecken miteinander verbunden. Der Clou an der Sache ist, dass man die Steckerverbindung nur auf eine Art herstellen kann und so ein vertauschen nicht möglich ist. Damit diese Verbindungen nicht extra eingegraben werden müssen, sollte man beim Kauf darauf achten, dass die Systeme mit der Schutzart IP 68 versehen wurden. Diese stellt sicher, dass weder Staub noch Spritzwasser die Verbindungen beeinträchtigt. Natürlich ist auch beim Verlegen der einzelnen Kabel darauf zu achten, dass diese nicht im Wege sind und bei anderen Gartenarbeiten stören. Daneben sollten sie so gut verborgen sein, dass sie das Gartenbild nicht stören, denn auch die Optik spielt eine große Rolle beim Thema Gartenbeleuchtung. Da frei verlegte Kabel eher stören, werden solche steckfertigen Kabelsysteme eher in dicht bewachsenen Pflanzenzonen in Verbindung mit mobilen Strahlern verwendet.

Einfache Stecker-Verbindungen nur vorübergehend einsetzen

Im Gegensatz zu dem oben beschriebenen System wird im Garten für die eigene Gartenbeleuchtung oft auf provisorische Lösungen zurückgegriffen. Dabei sind vor allem Nachhaltigkeit und Sicherheit wichtige Faktoren bei der Gartengestaltung und insbesondere bei der Stromversorgung. Zwar sind handelsübliche Stecker-Kupplungen leicht montiert und schnell einsatzbereit, jedoch bringen sie erhebliche Nachteile bei längerer Benutzung mit sich.

Meist werden Gummikabel, wie bei einem Elektrorasenmäher verwendet. Doch die Freude wird nicht lange wehren, wenn Feuchtigkeit oder Schmutz in die Verbindung eindringt. Durch eindringendes Wasser entsteht Korrosion, also Rost, was wiederum zu Kurzschlüssen führen kann. Diese Verbindungen sind nicht auf einen Dauerbetrieb ausgelegt, vor allem nicht im Freien. Auch mit Hilfe von Folie, Tüten oder anderen Kunststoffabdeckungen löst an dieses Problem nur vorübergehend. Auf lange Sicht lösen Undichtigkeiten im schlimmsten Fall den FI-Schutzschalter aus. Wer hierbei also auf günstige Lösungen setzt wird nicht lange etwas davon haben.

Aufbau eines kleinen, steckfertigen Systems

Die Struktur eines steckfertigen Systems für die Gartenbeleuchtung ist einfach zu gestalten. Meist werden 12 Volt Systeme verwendet, die einfach zu montieren und schnell einsatzbereit sind. Ausgangspunkt ist der Transformator, der über eine Schukosteckdose mit 230 Volt Eingangsspannung gespeist wird. Am einfachsten nutzt man dafür die vorhandenen Schukosteckdosen direkt am Haus, die noch dazu in einem vor Feuchtigkeit geschützten Bereich liegen sollten. Der Transformator wandelt die 230 V in die gebrauchten 12 V um. Um den Strom an die Abnehmer zu leiten wird einfach das steckfertige System benutzt. Zentraler Bestandteil ist ein Mehrfachverteiler, der die verschiedenen Abnehmer versorgt. Diese sollten natürlich über einen zum System passenden Stecker verfügen. Ab einer Schutzart von IP 67 sind diese steckfertigen Systeme zu bekommen, weniger ist nicht empfehlenswert. Wer keine Lust darauf hat, dass die ganzen Kabel die Optik des Gartens stören, verlegt diese einfach unterirdisch.

 

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