Aug 232012
 

Sind die Planungen abgeschlossen und auch die Verteilung der Gartenlampen ist abgeschlossen inklusive der Einrichtung der Stromquellen, geht es im letzten Schritt um die Steuerung der Gartenleuchten. Das bedeutet für jeden Anwender, dass man entscheiden sollte wann, wo und wie lange das Licht im Garten brennen soll. Diese Aufgabe kann man manuell lösen mit Hilfe von Schaltern. Viel komfortabler ist die automatische Verwaltung der eigenen Gartenbeleuchtung, für die einem viele verschiedene Systeme zur Verfügung stehen. Dazu zählen Sensoren genauso wie programmierbare Steuerungen. Um sich einen guten Eindruck zu verschaffen, sollte man den Markt untersuchen und sich Gedanken machen, wie viel Aufwand und Geld man in die Steuerung der Gartenleuchten investieren will. Zumindest der erste Punkt ist meist einmalig, denn einmal eingerichtet hat man kaum Wartungs- und Einstellungsaufwand.

Wie Sie Ihren Lichteinsatz im Garten steuern können

Funkgesteuerte Fernbedienungen

Der Einsatz eines funkgesteuerten Systems zur Ansteuerung der Gartenbeleuchtung bietet Hobbygärtner und Profis viele Vorteile. Einer der größten Vorteile schlägt sich im Bereich Installation nieder. Man muss nicht noch zusätzlich für eine Verkabelung sorgen. Durch den Einsatz von mehreren Kanälen ermöglicht diese Art der Steuerung das präzise steuern von separaten Leuchtgruppen oder einzelnen Gartenleuchten. Man besitzt in wenigen Handgriffen die voll Kontrolle über die Ausleuchtung seines Gartens.

Der Empfänger wird einfach und in den meisten Fällen durch eine Steckverbindung, zwischen Stromquelle und Verbraucher gesetzt. Natürlich sollte man auch hier darauf achten, dass man Spritzwassergeschützte Modelle verwendet. Es gibt darüber hinaus auch Empfänger, die sich in die Leuchte einbauen lassen, hierbei ist aber auf die Wärmeentwicklung zu achten. Um die volle Benutzerfreundlichkeit ausschöpfen zu können, muss man auf die Reichweiten des Systems achten, so dass man schon vorher planen sollte, an welchen Stellen man die Empfänger platziert.

Durch den Wegfall von Kabeln besitzen die Funkferngesteuerten Gartenleuchten enorme Vorteile, gerade im Bereich der Kosten. Einfache Systeme sind schon im Bereich von 30€ bis 50€ zu bekommen und liefern langanhaltende und gute Qualität.

Zeitschaltuhren

Auch ohne großes Fachwissen sind Zeitschaltuhren für den Einsatz im Garten gut geeignet. Ihre Position befindet sich zwischen Steckdose und Lichtquelle. Meistens werden die einfachen Modelle einfach in die Steckdose eingesteckt und der Stecker der Gartenlampe dann wiederum in die Zeitschaltuhr. Die einfachen Modelle verfügen über reduzierte Einstellmöglichkeiten und können  halbstündige Intervalle wiedergeben.

Anspruchsvolle Personen greifen aber auf Zeitschaltuhren zurück, die direkt im Sicherungskasten installiert werden. Hier kann man Minutengenau schalten oder auch nur an bestimmten Tagen das Licht leuchten lassen.

Bewegungsmelder

Meist werden Bewegungsmelder dann eingesetzt, wenn der Sicherheitsaspekt im Vordergrund steht. Hierbei muss man aber darauf achten den eigentlichen Bewegungssensor so einzustellen, dass er nur dann reagiert wenn eine Person in den sogenannten Bannkreis eintritt. Das bedarf etwas Fingerspitzengfühl, sollte aber mit einigen Test kein Problem sein. Auch die Montage wird dank der mitgeschickten Anleitungen zu einem Kinderspiel. Häufig wird auch auf Gartenleuchten zurückgegriffen, die schon einen Bewegungsmelder eingebaut haben. Bewegungsmelder gibt es sowohl für Solarlampen, Netzstrom, als auch für Niedervolt.

Dämmerungsschalter und Sensorik

Die Dämmerungsschalter kennt man bereits aus dem täglichen Leben. Diese sind in Straßenlaternen verbaut und springen an bzw. aus wenn die vorgegebene Tageslichtintensität erreicht wurde. Es gibt also Grenzwerte bei denen die Gartenlampen dann an- und ausspringen. Diese Werte kann man einstellen und je nach Jahreszeit verändern.

Meist werden diese Schalter in Bereichen des Hauses verwendet, die vor allem über einen längeren Zeitraum beleuchtet werden sollen. Der integrierte Nachtsparmodus erlaubt es Wege, Treppen und Eingänge sparsam auszuleuchten und erst wenn eine Person in den Erfassungsbereich eintritt, leuchten die Lampen vollständig. Dieser Bereich und auch die Reichweite ist durch Blenden oder schwenken einstellbar. Ein tolle Funktionalität bieten Dämmerungsschalter mit eingebauter Zeitschaltuhr.

Programmierbare Steuerung

Die komfortabelste und technischste Lösung sind die programmierbaren Steuerungen. Die kleinen Computer können so programmiert werden, dass man für einzelne Bereiche auch separate Beleuchtungsprogramme festlegen kann. Der Einsatz solcher Systeme ist allerdings mit einem enormen Aufwand verbunden und sollte von Personen eingesetzt werden, die ein wenig mehr Erfahrung im technischen Sektor besitzen. Alle anderen Anwender, die trotzdem auf so eine programmierbare Steuerung zurückgreifen möchte, sei der Weg zum Fachmann geraten.

Die Vorteile dieser Art der Steuerung liegen auf der Hand. Man kann im Prinzip jede einzelne Gartenlampe ansteuern oder auch Gruppen definieren, die zusammen an- und abgeschaltet werden.

Im Grunde muss jeder für sich selber abwägen welche Art der Steuerung er für seine Gartenbeleuchtung vorzieht. Selbst mit einfachen Mittel wie Zeitschaltuhren kann man beachtliche Ergebnisse erzielen. Alleine die Automatisierung der Leuchtzeiten spart einem jeden Tag ein wenig Zeit und man hat am Ende ein tolles Beleuchtungserlebnis.

 

 

  One Response to “Teil 4 Planung der Gartenbeleuchtung: Lichteinsatz im Garten steuern”

  1. Ja klar, eine Lichtsteuerung sollte bei der Gartenbeleuchtung natürlich Pflicht sein. Wenn es schon mal nur mit einer automatischen Ein- Ausschaltung anfängt. Aber die Gartenbeleuchtung kann man natürlich auch noch anders nutzen.

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